Mein erstes Buch entsteht
Ich schreibe derzeit an meinem ersten Buch – einer persönlichen Reise zu innerem Frieden. Es ist kein klassischer Ratgeber und keine Autobiografie. Es ist die Geschichte eines Weges, den ich selbst gerade gehe. Ich teile Erfahrungen aus meiner Kindheit, meinem Berufsleben, meiner persönlichen Entwicklung und meinem aktuellen Weg in die Selbstständigkeit. Jede Erfahrung bringt neue Erkenntnisse darüber, was inneren Frieden wachsen lässt.
Doch dieses Buch entsteht nicht nur durch mich.
Es wächst mit jeder Begegnung, jedem Gespräch und jedem Impuls aus unserer Community. Die Gedanken, Erfahrungen und Sichtweisen der Menschen, denen ich begegne, fließen ebenso in dieses Buch ein wie meine eigenen Erlebnisse. Dadurch entwickelt sich das Manuskript Schritt für Schritt weiter – lebendig, authentisch und mitten im Leben.
Vielleicht entdecken auch Sie darin Impulse für Ihren Weg.
Warum ich dieses Buch schreibe
Vor einiger Zeit erhielt ich einen inneren Auftrag:
Frieden auf Erden.
Je länger ich mich damit beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass echter Frieden nicht im Außen beginnt.
Er beginnt in jedem einzelnen Menschen.
In diesem Buch sammle ich deshalb Erfahrungen, Begegnungen, Gedanken und Erkenntnisse, die mich immer wieder zu meinem eigenen inneren Frieden zurückführen.
Nicht als fertige Wahrheit – sondern als Weg.
Ich schreibe dieses Buch genau in dem Moment, in dem ich diesen Weg selbst gehe. Es begleitet mich auf meinem Weg in die Selbstständigkeit ebenso wie auf meiner persönlichen Reise zu mehr innerem Frieden. Jeder neue Schritt, jede Erfahrung und jede Erkenntnis findet ihren Platz in diesem Buch.
Doch dieses Buch entsteht nicht nur durch mich.
Es wächst mit jeder Begegnung, jedem Gespräch und jedem Impuls aus unserer Community. Die Gedanken, Erfahrungen und Sichtweisen der Menschen, denen ich begegne, bereichern dieses Buch genauso wie meine eigenen Erlebnisse. Dadurch entwickelt sich das Manuskript Schritt für Schritt weiter – lebendig, authentisch und mitten im Leben.
Ich wünsche mir, dass dieses Buch nicht nur meine Geschichte erzählt, sondern ein Ort wird, an dem viele Perspektiven auf inneren Frieden zusammenfinden. Denn ich bin überzeugt: Wir alle tragen einen Teil dieses Wissens bereits in uns. Im Austausch miteinander können wir es sichtbar machen.
Eine Leseprobe
Vielleicht möchten Sie nicht bis zur Veröffentlichung warten.
Deshalb lade ich Sie ein, bereits heute einen ersten Blick in mein entstehendes Buch zu werfen. Die folgenden Seiten sind ein unveränderter Auszug aus dem Manuskript – so, wie sie in diesem Moment entstanden sind.
Sie spiegeln genau das wider, was dieses Buch ausmacht: Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse, die mitten im Leben entstehen und den Weg zu mehr innerem Frieden begleiten.
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und lassen Sie die Worte einfach auf sich wirken.
Kapitel „Jetzt“
JETZT - Ideensammlung
„Was mache ich nun mit diesem Auftrag meiner Seele?“, habe ich mich gefragt und hatte sodann viele Ideen.
Zum einen, ein Buch darüber zu schreiben, aber auch darüber zu reden. Sofort kam die Idee eines Podcasts oder YouTube-Videos. Irgendeine Plattform, auf der ich die Gedanken, Ideen, Werkzeuge und neuen Erkenntnisse in die Welt geben kann. Jeder kann sich dann das herauspicken, was für ihn relevant ist, oder auch abschalten.
Ich wollte jedoch auch mit anderen Menschen darüber sprechen und neue Impulse bekommen. Menschen aller Nationalitäten, Menschen in unterschiedlichem Alter, Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Glaubensrichtungen.
Ich möchte mir ein Bild darüber machen, was innerer Frieden für alle bedeutet. Wie kommen die Menschen zu ihm und was bringt sie aus diesem Zustand wieder raus?
Das ist, denke ich, eine sehr interessante Frage, denn keiner scheint wirklich diesen Zustand halten zu können, oder? Vielleicht ist auch das Leben nicht dazu gedacht, um in diesem Zustand zu bleiben. Wie könnten wir sonst all unsere Erfahrungen hier machen, daraus wachsen?
In einem wundervollen Gespräch gestern in einem Rahmen, in dem ich meine Idee vorstellen durfte und Feedback dazu erhalten habe, ging es genau um dieses Thema. Wie können wir inneren Frieden immer wieder herstellen, auch wenn wir wissen, dass das Leben nicht dazu bestimmt ist, um in diesem zu verharren? Und obwohl wir dies wissen, fällt es uns so schwer, wenn es uns mal nicht gut geht, da wieder herauszukommen.
Es wäre schön, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu bekommen, wie man wieder in seine innere Mitte kommt.
Eine Teilnehmerin hat uns gleich ihr Werkzeug gezeigt. Ist das nicht schön, wie man über solche Gespräche seinen Horizont erweitert und Neues lernt?
Genau das möchte ich tun.
Lernen, reden, das Gelernte weitergeben.
Das bringt mir inneren Frieden.
Frieden ist – Austausch mit Menschen, die mich nähren.
JETZT - Ideensammlung
Da kam ich nun aus Kreta zurück, voller Ideen, Tatendrang und Energie.
Der Auftrag war klar.
Frieden auf Erden.
Das Werkzeug auch.
Innerer Frieden.
Die Ideen waren da.
Das Mikro, das Videoschneideprogramm und alles, was ich brauchte, wie ein Buch zum Schreiben, waren gekauft.
Ich konnte jedoch einfach nicht loslegen.
Irgendetwas in mir hat immer wieder gesagt: „Noch nicht.“
Ich habe die geistige Welt gefragt und auch sie sagte: „Noch nicht. Finde erst Klarheit, komm in deine Mitte.“
„Na wunderbar“, dachte ich.
„Jetzt habe ich so viele Ideen und muss stillhalten.“
Ich habe mich gewehrt, mich gelangweilt, mich geärgert, um dann doch festzustellen, es hilft nichts.
Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.
Also habe ich nachgegeben, habe mich in den Garten gesetzt und habe die Vögel beobachtet.
Oder bin schwimmen gegangen oder wandern in den Wald.
Kurzum, ich habe jeden Tag, jeden Moment genau das getan, worauf ich Lust hatte.
Ich habe mich mit meinen Freunden ausgetauscht, habe lecker und frisch gekocht und viel Zeit mit meinem Freund und den Kindern verbracht.
Und es ging mir gut dabei.
Ich habe vielleicht zum ersten Mal mich richtig in den Tag hineinfallen lassen, ohne zu leisten.
Und ohne den Gedanken, „Ich mache Urlaub, um danach wieder zu funktionieren.“
Sondern einfach so, ohne ein Enddatum, ohne einen Zeitplan, ohne zu wissen, was danach kommt, ohne einen Plan.
Jeder, der mich kennt, weiß, ich habe immer einen Plan, einen Plan B und C.
Diese würfele ich immer durcheinander und reagiere spontan mit neuen Plänen auf neue Gegebenheiten.
Aber ich habe immer einen Plan.
Nun, diesmal nicht.
Die erste Woche war es komisch.
Ich habe viel Freizeitgestaltung in den Tag gepackt, um mich nicht zu langweilen.
In der zweiten Woche habe ich mich immer öfter dabei ertappt, dass ich nichts tue.
Einfach immer wieder unter dem Apfelbaum sitze und nichts tue.
In der dritten Woche habe ich immer öfter das Buch hier zur Hand genommen und angefangen zu schreiben.
Es hat sich leicht, mühelos angefühlt.
Langsam kam auch die Klarheit zurück.
Dadurch kam auch die Erkenntnis.
Ich möchte gar nicht mehr für ein Unternehmen arbeiten.
Ich möchte für mich, für meine Wahrheit, für Menschen arbeiten, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen.
Dafür muss ich mein Leben selbst in die Hand nehmen.
All die Ängste, die damit einhergehen, muss ich hinter mir lassen.
Weil jeder, der die gleichen Schritte hin zu sich macht, die gleichen Ängste hat.
Wie kann ich den Menschen helfen, wenn ich diese Erfahrung noch nie gemacht habe?
Wie kann ich von Selbstermächtigung sprechen, wenn ich mich noch nicht selbst ermächtigt habe?
Wie kann ich von Fülle sprechen, wenn ich nicht selbst in Fülle lebe?
Und dafür gehören genau die Schritte, die ich jetzt bereit bin zu tun.
In einer Welt, die noch nicht bereit ist, die Schöpferkraft zu sehen, Schöpfer zu sein.
Schritte in eine Richtung zu gehen, die ich noch nicht genau kenne.
Menschen dabei inspirieren und mitnehmen, die ich noch nicht kenne oder vielleicht auch nie kennenlernen werde.
Ängste abzubauen, die gar nicht unbedingt meine sind.
Die Realität, die ich in der Familie vorgelebt bekommen habe, nämlich dass Selbstständigkeit sehr viel Arbeit erfordert und der Staat dann alles einkassiert, umschreiben auf eine neue Realität.
Auf die Realität, die ich mir wünsche, die ich aber noch nicht weiß, ob sie eintreten wird.
Ich möchte, dass meine Arbeit mühelos geht, dass sie von innen heraussprudelt und mir so viel Freude macht, dass sie mir Energie bringt, statt mir welche zu entziehen.
Dass die Kunden von alleine auf mich zukommen und ich genauso von ihnen lerne, wie sie von mir.
Dass ich von den Menschen, die ich durch meine Arbeit kennenlernen, bereichert und getragen werde.
Und ja, dass bei all dem genug Geld zum Gutleben und Reisen übrig bleibt.
Ich möchte in meiner Arbeit meinen persönlichen inneren Frieden finden.
Dann habe ich alles richtig gemacht.
Dann kann ich erst authentisch davon reden, wie man inneren Frieden finden kann.
„Das sollte doch zu machen sein, oder?“
Frieden ist – loszugehen, auch wenn man das Ziel noch nicht kennt.
Dieser Auszug ist Teil eines Manuskripts, das sich noch im Entstehungsprozess befindet. Mit jeder neuen Erfahrung, jeder Begegnung und jedem Impuls wächst dieses Buch weiter.